Plastics
Wirtschaftlichkeitsrechner für Ballensilage

Horgen, Schweiz - July 04, 2007

Ballensilage kann wirtschaftlicher sein als Fahrsilo-Silage. Zu diesem Ergebnis kommt ein Wirtschaftlichkeitsrechner, genannt “Economic Benefit Tool” (EBT), der in Zusammenarbeit von dem Institute of Grassland Research (IGER), Großbritannien, und mit der Abteilung Pflanzenbau/Landtechnik der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein sowie Dow Europe entwickelt wurde. Die Rentabilität der Milchviehhaltung kann dabei durchschnittlich um 29 Euro pro Tonne Trockenmasse (TM) Grassilage gesteigert werden. Der Wirtschaftlichkeitsrechner ist für Landwirte und alle Interessierte im Internet über www.dowsilage.de abrufbar. Nach Eingabe der individuellen Kenndaten, wie der für die Silage zugrunde liegende Grasqualität und des Gärverlustes bei den verschiedenen Arten der Silagebereitung, wird automatisch das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Ballensilage gegenüber der Fahrsilo-Silage berechnet. Das EBT soll Landwirten bei der Einschätzung helfen, welche Art der Silage-Bereitung für sie persönlich wirtschaftlicher ist. “Das Vorurteil, dass Ballensilage im Vergleich zur Fahrsilo-Silage immer teurer sein muss, wird bei einer umfassenden Betrachtung des Themas entkräftet. Es spielen viele Faktoren wie Grasertrag, Grasqualität, Gärverlust, Qualität der Silage-Folienqualität und Entnahmevorschub für die Wirtschaftlichkeit eine entscheidende Rolle”, so Dr. Thaysen von der Abteilung Pflanzenbau/Landtechnik der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein.

Die Grobfutterkosten machen im Durchschnitt ein Drittel der Gesamtkosten der Milchproduktion aus.  Als allgemeines Ziel sollte diese bei unter 11 ct/kg Milch liegen. Produktionskosten für Ballensilage pro kg Milch können um circa 1-3 ct/kg höher als bei Fahrsilo-Silage ausfallen. Aufgrund der geringen Gär- und Stabilitätsverluste bei der Entnahme der Ballensilage ist jedoch ein kosteneffizientes Ergebnis von circa 2-6 ct/kg Milch bei Ballensillage möglich. Entscheidend sind die TM-Menge und die Qualität der Silage im Trog für eine hohe Futteraufnahme und damit eine wiederkäuergerechte Fütterung.

Das EBT wurde zuvor bereits in Großbritannien und Schweden positiv von Anwendern aufgenommen. “Die Analyse der Wirtschaftlichkeit von Ballensilage in den anderen untersuchten Ländern bestätigt, dass Ballensilage eine in Bezug auf die Kosten-Nutzen-Relation durchaus sinnvolle Alternative darstellt”, so Mark Saurin, Development Manager von Dow Europe, dem Hersteller von Dowlex™ Polyethylen (PE) Granulat. “Die deutlich geringeren Verluste bei Bereitung und Lagerung sowie die aufgrund von besseren Silierbedingungen höhere Futtermittelqualität können den leicht höheren Kostenaufwand bei der Ballensilage ausgleichen.”

Weitere Informationen zu Dow und seiner Tätigkeit auf dem Silage-Markt finden Sie auf www.dowsilage.de. Spezifische Informationen können Sie über folgende E-Mail-Adresse erfragen: silage@dow.com

Informationen für die Redakteure:

Dow ist ein vielseitiges Chemieunternehmen, das durch Einsatz von Wissenschaft und Technik die Lebensqualität der Menschen ständig verbessert. Das Unternehmen bietet seinen Kunden in über 175 Ländern eine breite Palette innovativer Produkte und Dienstleistungen für die unterschiedlichsten Bereiche - von Textilien, Transport und Telekommunikation bis hin zu Farben, Verpackungen und Pflegeprodukten. Unter strenger Einhaltung des Nachhaltigkeitsprinzips erzielt Dow mit 42.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 49 Milliarden Dollar weltweit.

“Dow” bzw. das “Unternehmen” stehen für “The Dow Chemical Company” oder deren verbundene Unternehmen, sofern nicht ausdrücklich anders vermerkt. Weitere Informationen über Dow finden Sie unter www.dow.com.


For Editorial Information:

Tania Cook
Dow Europe GmbH – Horgen, Schweiz
+41 44 728 24 81

Gritta Venus
F&H Porter Novelli
+49 89 121 75 181
g.venus@f-und-h.de